Beim Asthma geht es um eine chronische Entzündung der Bronchien, welche anfallsartige Verengung der Atemwege verursacht. Zu den häufigsten Auslösern gehören Umwelteinflüsse, Anstrengung, Atemwegsinfektionen, Stress, Mikronährstoffmängel und Medikamente.

Symptome

  • Wiederkehrende Episoden von Kurzatmigkeit

  • Engegefühl in der Brust oder Husten

  • Dyspnoe und Hypoxie bei schweren Anfällen

Akupunktur kann einerseits die Spannung des mitochondrialen Nervs entlasten und andererseits die Erregbarkeit des sympathischen Nervs erhöhen. Akupunktur kann ebenfalls den Acetylcholin- und Histaminspiegel im Blut senken und den Adrenalinspiegel erhöhen. Dadurch werden der Tracheobronchialspasmus und die Atembeschwerden gelindert, die Lungenbelüftung verbessert und eine sofortige Linderung von Symptomen erzielt. Der gesamte Prozess wird durch die regulierende Wirkung des neurohumoralen Systems vollzogen. Die chinesische Kräuterrezepturen werden je nach Exazerbations- und Remissionsphase unterschiedlich konzipiert. In der Exazerbationsphase liegt der Schwerpunkt auf der Unterdrückung des Hustens und der Entzündungshemmung und in der Remissionsphase auf der Verbesserung der Lungen- sowie der Immunfunktion.  

Durch den Einsatz von chinesischen Kräutern sowie Akupunktur, Moxibustion, Tuina und Schröpfen werden die Symptome akut behandelt, während die Ursachen langsam angegangen werden, so dass sowohl die Symptome als auch die Ursachen mit relativ wenigen oder keinen Nebenwirkungen evidenzbasiert behandelt werden.